BAK Basel Economics: Nach wie vor ein Schweizer BIP-Wachstum von 1,2 Prozent erwartet

Die Arbeitslosenquote wird im kommenden Jahr im Jahresdurchschnitt um 0,2 Prozentpunkte auf 3,6% sinken, wie es weiter heisst. Diese sich langsam festigende Erholung des Arbeitsmarktes werde dem privaten Konsum einen neuen Impuls geben. Die BAK erwartet 2006 zudem eine anziehende Exportdynamik, die auf einer stärkeren Nachfrage aus dem Euroraum bei einer nur geringfügig sinkenden Nachfrage aus den übrigen Teilen der Welt basiert.


Ölpreisentwicklung grösster Risikofaktor
Grösster Risikofaktor im makroökonomischen Kontext bleibt die Ölpreisentwicklung. Die Ökonomen der BAK erwarten für 2006 im Jahresschnitt einen Ölpreis um 64 USD/Barrel. Die Industrieländer kämen mit dem teuren Öl aber besser zurecht als in der Vergangenheit, da sich die Energiekosten nicht markant auf die Preise anderer Güter und Dienstleistungen durchschlagen würden, hält die BAK in der Mitteilung fest. Zweitrundeneffekte bleiben somit gemäss BAK aus.


Süd- und Ostschweiz wachstumsschwächste Regionen
Die Volkswirte erwarten die besten Entwicklungen in den Regionen Basel, Zürich/Aargau und Bassin Lémanique, während die Süd- und die Ostschweiz im Jahr 2006 als wachstumsschwächste Regionen rangieren dürften. (awp/mc/gh)

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