Banken-Konsortium will weiter mit ABN Amro verhandeln

Wie das Bieter-Konsortium aus Fortis , Royal Bank of Scotland und Santander (BSCH) am Sonntag in Brüssel mitteilte, hat es sich mit ABN Amro auf die «Fortsetzung eines konstruktiven Dialogs» geeinigt. Dabei sollten offene Fragen des Gebots für die niederländische Bank geklärt und faire Voraussetzungen erhalten bleiben.


Barclays leitete den Rückzug ein
Um die Übernahme von ABN Amro bietet auch die britsche Barclays Bank , die vom Vorstand der niederländischen Bank als Partner bevorzugt wird. Vorstandschef Rijkman Groenink hatte vor einer Woche den Rückzug eingeleitet. «Es ist uns nicht vergönnt zu tun, was wir für richtig halten», beklagte er in einem Interview.


Fortis› Entscheidung naht
Äusserungen Groeninks, die Fortis-Aktionären ein bestimmtes Abstimmungsverhalten nahelegen, seien falsch wiedergegeben worden, hiess es in der Mitteilung vom Sonntag. Entsprechende Versicherungen von ABN Amro habe das Konsortium akzeptiert. Die Aktionäre von Fortis sollen an diesem Montag über den Zusammenschluss entscheiden.


Kein Streit über die Profitabilität
Zu Gesprächen über Geschäftsfragen würden weitere Treffen zwischen dem Konsortium und Vertretern von ABN Amro angesetzt. Beide Seiten versicherten, es gebe keinen Streit über die Profitabilität der Geschäftseinheit in den Niederlanden, heisst es in der Mitteilung. (awp/mc/ab)

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