CH-Ausblick: Etwas tiefer erwartet – Wenig Impulse

In Schanghai verliert die Börse 4% und auch der Nikkei-Index in Tokio hat ins Minus gedreht. Das belaste auch die Futures auf die US-Indizes, hiess es. Insgesamt dürften sich die Verluste am Schweizer Aktienmarkt aber in Grenzen halten. Es ist mit einem ruhigen Handelsverlauf zu rechnen, da es kaum Unternehmensnachrichten gibt und auch sonstige Impulsgeber fehlen. In den USA werden später noch Zahlen zu den Hypothekenanträgen veröffentlicht, am Nachmittag könnte der Ölpreis auf Daten zu den Lagerbeständen reagieren.


Bis um 8.25 verliert der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,51% auf 5’923,51 Punkte.


Die vorbörslich gehandelten Titel verlieren praktisch allesamt 0,5%. Etwas grösser sind die Abgaben nur bei UBS, Synthes und Richemont, die je 0,6% verlieren.


Betreffend UBS werden heute im Laufe des Tages die Details zu dem zwischen der Schweiz und den USA abgeschlossenen Vergleichs im Steuerstreit veröffentlicht. Insgesamt dürften die Daten von rund 5’000 UBS-Kunden offen gelegt werden. Eine Busse muss die UBS wohl nicht bezahlen.


Im breiten Markt hat das Biotech-Unternehmen Arpida Halbjahreszahlen publiziert. Ausserdem stellte die US-Gesundheitsbehörde FDA im Zulassungsprozess für das Basilea-Medikament Ceftobiprol einen «Warning Letter» aus.


Bei Sulzer ist es am Dienstagabend an der ausserordentlichen Generalversammlung zur erwarteten Wahl von weiteren Renova-Vertretern bzw. durch Renova nominierte Kandidaten gekommen. Wie von Grossinvestor Viktor Vekselberg gewünscht, wurden Jürgen Dormann und Klaus Sturany am Dienstag in den Verwaltungsrat des Winterthurer Traditionskonzerns gewählt. (awp/mc/ps/05)

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