CH-Ausblick: Leicht festere Eröffnung erwartet

Die fernöstlichen Börsen zeigten sich ebenfalls freundlich. Allerdings dürften allfällige Kursgewinne nicht allzu kräftig ausfallen. So warten doch die Anleger weiterhin auf den heute nach Börsenschluss anstehenden Konjunkturbericht des Offenmarktausschusses der US-Notenbank.


Bis um 08.20 Uhr legt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,80% auf 6’263,21 Punkte zu.


Die meisten Titel verzeichnen einmal mehr durchschnittliche Avancen. Leicht oben aus schwingen UBS, die nach den deutlichen Abgaben am Vortag um 0,9% zulegen können. CS (+0,8%) und Julius Bär (+0,8%) tendieren mit dem Markt.


Swiss Re (+0,8%) setzen den Aufwärtstrend fort, heben sich aber nicht von ZFS (+0,8%) ab.


Novartis (Aktie +0,8%) setzt die Erschliessung des zukunftsträchtigen chinesischen Marktes fort. Heute hat der Basler Pharmakonzern die Übernahme einer 85%-Mehrheitsbeteiligung am chinesischen Impfstoff-Hersteller Zhejiang Tianyuan für 125 Mio USD bekannt gegeben. Davon verspricht sich Novartis einen einfacheren Zugang zum chinesischen Markt. Gestern teilte Novartis mit, dass in den kommenden fünf Jahren 1 Mrd USD in die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Konzerns in China investiert werden sollen.


Roche (+0,8%) halten Schritt. Auch die Index-Schwergewichte Nestlé (+0,8%) legen durchschnittlich zu.


Unter den SLI-Titeln richtet sich die Aufmerksamkeit heute auf Clariant und Nobel Biocare. Clariant hat mit dem Q3-Ausweis ausser beim Reinergebnis die Markterwartungen nicht erfüllt. Nobel Biocare hingegen liegt beim EBIT leicht über den Konsensusschätzungen, beim Reingewinn infolge von Wechselkursgewinnen deutlich darüber. Umsatzmässig konnten die Erwartungen hingegen nicht ganz erfüllt werden.


Kühne+Nagel berichtet von einem Grossauftrag der US-Ölfirma Parker Drilling.


Darüber hinaus gibt es zahlreiche News von Unternehmen aus dem breiten Markt, die vereinzelt für Sonderbewegungen gut sein können. So schliesst die Private Equity Holding im Halbjahr mit einem leichten Verlust. Barry Callebaut baut das Schokoladegeschäft in Spanien aus. Acino übernimmt die Breitbandantibiotika-Aktivitäten von Arpida, die ihrerseits bei der Fusion mit Evolva Forschritte macht. Und Winterthur Technologie tätigt eine Akquisition, erleidet im Q3 aber einen deutlichen Umsatzrückgang. Im Ganzjahr soll weiterhin ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. (awp/mc/ps/09)

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