CH-Ausblick: Tiefer auf breiter Front

Beide haben sich für schärfere Kontrollen der Finanzmärkte und deutlich mehr Vollmachten im Umgang mit angeschlagenen Finanzkonzernen ausgesprochen. Nach den markanten Avancen der Vortage sei es mit dem Rally vorerst einmal vorbei, hiess es in Marktkreisen. Ob das aktuelle Niveau gehalten werden könne oder ob die Märkte wieder in die Tiefe rutschen würden, bleibe derzeit offen. Auch ein weiterer Anstieg nach einer gewissen Verschnaufpause sei möglich. Als Konstante bleibe den Märkten die anhaltende Unsicherheit.


Um 08.15 Uhr steht der von Clariden Leu vorbörslich berechnete SMI 0,50% tiefer bei 4’898,89 Punkten.


Nachdem der SMI am Vortag die Marke von 5’000 Punkten geritzt habe, sei wieder mit einer etwas höheren Volatilität zu rechnen, lautete zudem eine charttechnische Einschätzung.


Innerhalb der einzelnen SMI-Aktien zeigen sich vorbörslich keine grossen Unterschiede. Mit Abgaben von rund 1% stehen derzeit CS und UBS sowie Adecco und Swatch am Tabellenende. Die grosse Mehrheit der Titel verliert zwischen 0,6 und 0,9%.


Am besten halten sich derzeit Novartis (-0,5%). Der Basler Pharmakonzern hat in der Nacht auf den (heutigen) Mittwoch angekündigt, die gut 50%-Mehrheit an der indischen Tochtergesellschaft auf rund 90% aufstocken zu wollen, wozu ein öffentliches Kaufangebot lanciert wird. Die Transaktion ist mit einem Gesamtwert von rund 87 Mio USD aber klein.


Im breiten Markt stehen nach Zahlen Adval Tech, Gottex oder Orascom im Fokus sowie Straumann nach der Übernahme des Geschäftsbereichs Dental der IVS Solutions AG. (awp/mc/ps/08)

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