CH-Vorbörse: Erholung auf breiter Front; Swiss Re parallel zum Markt

Begünstigt wird die positive Entwicklung durch die starken Vorgaben aus den USA, wo die Indizes gegen Handelsende markant zugelegt haben. Swiss Re bewegen sich nach den Halbjahreszahlen analog zum Gesamtmarkt.


Fundamental habe sich eigentlich nichts geändert, noch immer stehe die Entwicklung der Krise an den Kreidtmärkten im Fokus, hiess es in Marktkreisen. Aus charttechnischer Sicht nehme allerdings der Abwärtsdruck seit einigen Tagen ab. Im Vorfeld des FOMC-Meetings der amerikanischen Notenbank wird für den Dienstag mit einer gewissen Zurückhaltung im Handel gerechnet. Die Mehrheit erwartet vom Fed allerdings keinen Zinsschritt.


Der von Clariden Leu aus dem Telefonhandel berechnete PreSMI klettert bis um 8.25 Uhr um 91,42 Punkte oder 1,06% nach oben auf 8’731,3 Punkte. Die Deutsche Bank sieht den SMI bei 8’735 Punkten.


Swiss Re (+1,0%) stehen nach den Halbjahreszahlen im breiten Mittelfeld. Der Gewinn hat die Erwartungen in etwa erfüllt, mit den Prämieneinnahmen wurden die Prognosen allerdings verpasst. Positiv wird die unerwartet starke Entwicklung der Combined Ratio hervorgehoben.


Nach den starken Verlusten der Vortag zeigen CS (+1,6%), UBS (+1,7%) und Julius Bär (+1,3%) bereits vorbörslich die stärkste Erholungstendenz aller Titel.


Alle übrigen Aktien gewinnen zwischen 0,8 und 1,2%.


Am breiten Markt stehen nach Zahlen AFG, Lem und Orell Füssli im Mittelpunkt des Interesses. Zudem hat die Schwedische Capio ein Übernahmeangebot für alle Aktien des Laborherstellers Unilabs vorgelegt. Swisslog und Ypsomed haben zwei kleinere Akquisitionen angekündigt. (awp/mc/pg)

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