CH-Vorbörse: Leichte Abgaben zu Wochenschluss erwartet

Die US-Börsen haben am Donnerstag knapp behauptet geschlossen, in Japan ging der Nikkei mit Verlusten aus dem Handel.


Nach wie vor beschäftigt die Subprime-Krise den Markt. Die Krise hat nun auch die chinesischen Banken erfasst. Wie die Bank of China eingeräumt hat, hat das Finanzinstitut ein Exposure am US-Hypothekenmarkt von 9,65 Mrd USD. Ein Händler zeigt sich wenig überrascht. Nach dem Einstieg Chinas bei Blackstone habe man davon ausgehen können, dass chinesische Institute auch am Subprime-Markt engagiert sind.


Der vorbörslich von Clariden Leu berechnet SMI liegt um 11,92 Punkte oder 0,14% tiefer bei 8’726,58 Punkten.


Dei Banken dürften heute unter den Unsicherheiten bezüglich der Subprime-Krise am meisten leiden. CS geben vorbörslich 0,3%, Julius Bär 0,2% und UBS um 0,1% nach.


Aber auch die Schwergewichte Novartis (-0,2%) und Nestlé (-0,2%) büssen an Wert ein. Nestlé startet heute über eine zweite Handelslinie das 25 Mrd CHF schwere Aktienrückkaufprogramm. In einem ersten Schritt kaufe Nestlé ’nun› Aktien im Umfang von maximal 15 Mrd CHF zurück, hiess es in einem Zeitungsinserat.


Roche (vorbörslich +0,01%) können dagegen als einziger Titel dazugewinnen. Der Pharmakonzern hat für das Medikament Avastin von der Europäischen Kommission die Zulassung für die Erstbehandlung bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) erhalten.


Am breiten Markt haben Kudelski und BEKB sowie überraschenderweise Valora ihre Halbjahreszahlen publiziert. Kudelski musste beim Reingewinn einen Rückschlag hinnehmen. Mit dem Umsatz hat der Verschlüsselungsspezialist die Erwartungen übertroffen. (awp/mc/gh)

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