DaimlerChrysler schliesst Transaktion zur Mehrheitsabgabe von Chrysler ab

Die Übernahme von 80,1 Prozent der Anteile für 7,4 Milliarden Dollar sei unter Dach und Fach, teilte DaimlerChrysler am Freitagabend in Stuttgart mit. Angesichts der Krise am US-Hypothekenmarkt war in den vergangenen Tagen immer wieder über Schwierigkeiten bei der Finanzierung des Milliardendeals berichtet worden.


Konditionen im Wesentlichen unverändert
Die Konditionen und die wirtschaftlichen Auswirkungen seien im Wesentlichen gegenüber dem Vertragsabschluss am 14. Mai 2007 unverändert geblieben. Darüber hinaus haben DaimlerChrysler und Cerberus vor dem Hintergrund der sehr volatilen US-Kreditmärkte vereinbart, die Finanzierung der mehrheitlichen Übernahme von Chrysler zu unterstützen. Beide Unternehmen werden dem Industriegeschäft der Chrysler Group eine nachrangige Kreditlinie mit einem Volumen von zwei Milliarden Dollar zur Verfügung stellen, die innerhalb eines Jahres zu ziehen ist, hiess es weiter. Auf DaimlerChrysler entfalle dabei ein Anteil von 1,5 Milliarden Dollar.


Vorstand auf sechs Mitglieder reduziert
Der Vorstand der DaimlerChrysler AG verkleinere sich mit sofortiger Wirkung auf sechs Mitglieder. Tom LaSorda, Eric Ridenour und Tom Sidlik verliesen den Konzernvorstand, Bodo Uebber übernehme im Vorstand zusätzlich die Verantwortung für den Einkauf. Aufgrund der neuen Konzernstruktur solle die DaimlerChrysler AG in Daimler AG umbenannt werden. Darüber werde am 4. Oktober 2007 in einer ausserordentlichen Hauptversammlung entschieden. (awp/mc/ab)

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