DaimlerChrysler will chinesischen Markt erobern


Der Autokonzern DaimlerChrysler will mit neuer Managementstruktur und verschärftem Tempo seine Position auf dem Wachstumsmarkt China ausbauen.


Dazu gehöre auch die lokale Produktion neuer Automodelle der Chrysler-Group und ein starker Ausbau der Zahl der Mercedes-Händler von heute 43 auf mehr als 200 in fünf Jahren, sagte das für China zuständige Konzernleitungsmitglied Rüdiger Grube in einem Gespräch mit der deutschen Nachrichtenagentur dpa in Peking.

Kein Nachzügler
Gleichzeitig widersprach der Manager dem von Branchenbeobachtern genannten Eindruck, mit der Produktion von Mercedes-Benz-Modellen sei man ein Nachzügler auf dem chinesischen Markt.

Montage von 25´000 C- und E-Klasse Modellen
Die Topmarke des Konzerns will im Jahr 2005 mit der Montage von jährlich rund 25´000 C- und E-Klasse Modellen beginnen. «Mercedes-Benz ist ein Hersteller von Premium- und Luxusmodellen, vorher war die Markt dafür noch nicht reif.» Der Konzern könne ausserdem heute bei neuen Joint-Venture-Verträgen Erfahrungen und bessere gesetzliche Möglichkeiten nutzen – zum Beispiel die Möglichkeit der Mehrheitsübernahme für Ausländer im Vertrieb.

Weitere Produktionsanlagen im Bau
DaimlerChrysler hat bereits mit den Vorbereitungsarbeiten für den Bau zweier neuer Werke kam Stadtrand von Peking begonnen. Auf dem riesigen Gelände sollen später in einem Werk die Mercedes-Benz-Modelle, im anderen Chrysler-Fahrzeuge sowie weiterhin Geländewagen von Mitsubishi gebaut werden. (awp/scc/pds)

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