Deutsche Private-Equity-Gesellschaften sitzen auf 33 Mrd Euro

Der Bundesverband Deutscher Kapital-Beteiligungsgesellschaften (BVK) hatte hierfür 150 Mitglieder befragt. Dabei handele es sich um Mittel, die von den Gesellschaften bei professionellen Anlegern weltweit eingeworben wurden, hiess es.


Steigende Nachfrage nach langfristigem Investitionskapital
Das Angebot an langfristigem Investitionskapital trifft laut BVK in Deutschland auf eine steigende Nachfrage seitens der Unternehmen. Diese verfügten im Schnitt über geringe Eigenkapitalquoten, worunter ihre Bonität leide, und träfen derzeit auf eine reduzierte Kreditvergabe der Banken. Allein die deutschen, im BVK organisierten Gesellschaften verfügten über noch ungenutzte Mittel in Höhe von knapp 6 Milliarden Euro. Weitere 27 Milliarden kämen von den im BVK organisierten internationalen Beteiligungsgesellschaften hinzu.


Deutschland bei Schlusslichtern Europas
Beteiligungsgesellschaften finanzierten in den Jahren 2008 und 2009 mit zusammen mehr als 11 Milliarden Euro jeweils über 1.000 deutsche Unternehmen unterschiedlicher Grösse mit Eigenkapital. Deutschland gehöre, gemessen an den Private Equity-Investitionen im Verhältnis zur Wirtschaftskraft, zu den Schlusslichtern Europas. Dies liege auch an den im internationalen Vergleich undefinierten Rahmenbedingungen für die deutsche Private-Equity-Branche. (awp/mc/ps/13)

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