Dubai Islamic Bank steigert den Gewinn um 47% und verdoppelt Assets

von Gérard Al-Fil


 


Demnach stiegen der Reingewinn in 2006 auf 1.56 Milliarden Dirham (425 Millionen US-Dollar), die Total Assets legten um 50% auf AED 64.5 Mrd. (USD 17.6 Mrd.) zu. In einer Presseerklärung der Dubai Islamic Bank (DIB) hob deren Chairman Dr. Khalfan Bin Khirbash ausserdem die führende Stellung seines Instituts bei der Emission von Islamic Bonds (Sukuk) hervor. Für das Bauunternehmen Nakheel in Dubai platzierte die DIB am 11. November 2006 den weltgrössten, an der DIFX kotierten, Sukuk in Höhe von 3.52 Milliarden Dollar.


 


Neue Scharia-Beratungsfirma gegründet


Produkte rund um den Koran und das Kapital gibt es am Arabischen Golf in Hülle und Fülle, fachmännische Beratung bei der koranischen Rechtsprechung (Scharia) dagegen kaum. Diese Marktlücke will die DIB mit einer neu gegründeten Gesellschaft schliessen, deren Vorsitz der bisherige DIB-Scharia-Koordinator Sohail Zouberi als CEO einnehmen wird. Angeboten werden sollen u. a. Research-Studien, Weiterbildungsseminare und Scharia-Gutachten. Damit bleibt die DIB ihrer Linie treu, im Islamic Finance wegweisend zu sein. So rief sie beispielsweise 2003 mit dem Segment „Johara Banking“ die erste Exklusiv-Zweigstelle für Frauen ins Leben.


 


DIB-Aktie performt unverändert schwach


An der Börse wurde die erfreuliche Geschäftsentwicklung in 2006 bislang nicht honoriert, im Gegenteil: Der Kurs der DIB-Aktie brach im Jahresvergleich um 53% ein und hat sich damit schlechter als das Marktbarometer UAE-Index (-44%) entwickelt.

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