Elektrizitätswerke wollen dritte Kraft im Breitbandmarkt werden

Telekomfirmen sollen ihre Kunden schweizweit über die Netze der Elektrizitätswerke versorgen können, auf dem Glasfasernetz «Swiss Fibre Net». Dafür müssten aber noch die Lücken im Netz der Kooperationspartner von Openaxs geschlossen werden, so Stäger, der gleichzeitig auch Mitglied der Geschäftsleitung der St. Galler Stadtwerke ist.


Bis 2013 rund 30 Prozent der Bevölkerung versorgen
Am Projekt beteiligt sind unter anderem EKT (Thurgau), EWB (Bern), EWL (Luzern), EWM (Meilen), Groupe E (Freiburg), IWB (Basel), SGSW (St. Gallen) und SIG (Genf). Ziel der Energieversorger ist es, bis 2013 rund 30% und bis 2020 rund 60% der Bevölkerung mit einem eigenen Glasfaseranschluss zu versorgen. Schweizweit dürfte das Glasfasernetz einen Ausbaugrad von 60 bis 80% erreichen, sagte Stäger weiter. Durch die Nutzung bestehender Anlagen könnte dieser Wert am oberen Ende der Bandbreite ausfallen. In den nächsten fünf bis zehn Jahren rechnet er mit einer Durchdringung von 20 bis 40%. (awp/mc/ss/22)

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