EU-Ausblick: Etwas schwächer – US-Verluste – Finanzwerte, Pharma

Der Future auf den EuroSTOXX 50 deutet auf eine um 0,93 Prozent tiefere Eröffnung des Eurozonen-Leitindex hin. Der Dow Jones hatte am Donnerstagabend mit minus 1,15 Prozent auf 7.400,80 Zählern geschlossen. Die Börse in Tokio blieb am Freitag wegen eines Feiertags zum Frühlingsanfangs geschlossen.


Am Donnerstag war der Nikkei-225-Index mit einem Minus von 0,33 Prozent auf 7.945,96 Zähler aus dem Handel gegangen. Damit verzeichnete der Index auf Wochensicht ein Plus von 4,98 Prozent. Am Börsenplatz in Mailand rücken Finanzwerte in den Fokus. Assicurazioni Generali und Intesa SanPaolo veröffentlichen Jahreszahlen.


Auch Titel von Pharmaunternehmen könnten erneut einen Blick wert sein. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat sich gegen die Zulassung des Vogelgrippe-Impfstoffes Emerflu von Sanofi-Aventis ausgesprochen. Ihre Experten hätten Zweifel, ob durch den Impfstoff eine ausreichende Anzahl an Antikörpern gebildet werde, hiess es. Zudem senkte die Citigroup ihr Kursziel für die Sanofi-Papiere von 54,00 auf 46,00 Euro, beliess die Anlageempfehlung aber auf Hold.


Novartis könnten ebenso auf Interesse stossen. Der EU-Ausschuss für Humanarzneimittel CHMP empfiehlt das Medikament Glivec als postoperative Erstbehandlung von gastrointestinalen Tumoren (GIST). Die endgültige Entscheidung der EU-Kommission steht noch aus und werde in den nächsten zwei bis drei Monaten erwartet, teilte Novartis mit. Die EU-Kommission befolgt aber in der Regel die Empfehlung des CHMP, so Novartis weiter. Die Zulassung würde für sämtliche 27 EU-Staaten sowie Island und Norwegen gelten. (awp/mc/ps/08)

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