EU-Ausblick: Kaum bewegt – Gemischte Vorgaben

In Tokio hingegen rutschte der Leitindex Nikkei 225 wieder unter 10.000 Punkte und schloss 1,42 Prozent tiefer. Händler verwiesen auf den starken Yen als Belastung für Exportwerte und Gewinnmitnahmen. Zudem hätten die herüberschwappenden Kreditsorgen von Dubai bis Spanien den Markt belastet.


Im Handelsverlauf stehen am Donnerstag neben der Zinsentscheidung der Bank of England am Mittag noch die US-Handelsbilanz und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA am Nachmittag als mögliche Impulsgeber an.


Titel des Navigationsgeräte-Herstellers TomTom könnten von Aussagen des US-Konkurrenten Garmin zur Preisentwicklung in der Branche bewegt werden. Garmin rechnet 2010 mit einem Abschmelzen des durchschnittlichen Verkaufspreises für Navigationsgeräte um zehn Prozent. Die Bruttomargen dürften laut Einschätzung der US-Amerikaner im Vergleich zu 2009 aber «nicht signifikant zurückgehen».


Aktien von Sanofi-Aventis sollten mit einer Exklusivlizenzvereinbarung im Auge behalten werden. Der französische Pharmakonzern hat von Alopexx Pharmaceuticals das Vermarktungsrecht an Antikörpern zur Vorbeugung und Behandlung von antibiotikaresistenten Infektionen erworben.


Auch Analystenkommentare dürften Impulse geben: Den niederländischen Finanzkonzern ING setzte Merrill Lynch auf seine «Europe 1 List». Auf der Auswahlliste hat die Investmentbank ihre europäischen Topwerte versammelt. Morgan Stanley hob das Kursziel für die Aktien des britischen Telekomkonzerns BT Group von 175 auf 190 Pence an und bewertet die Papiere weiter mit «Overweight». (awp/mc/ps/05)

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