EU-Verlauf: Kaum verändert – Verschnaufpause vor US-Zinsentscheidung

In Paris legte der CAC-40-Index um 0,04 Prozent auf 3.893,86 Punkte zu, während der FTSE 100 in London 0,01 Prozent auf 5.859,95 Punkte verlor.


Zu den grossen Gewinnern zählten die Aktien des britischen Mobilfunkers Vodafone. Die standen im Mittagshandel mit einem Plus von 2,42 Prozent auf 169,30 Pence an der Spitze der Gewinner im Stoxx Europe 50-Index, nachdem die japanische Bank Nomura das Kursziel für die Aktien von Vodafone leicht erhöhte.


Dagegen standen die Aktien des französischen Atomkonzerns Areva wie der Gesamtmarkt nahezu unverändert bei 359,50 Euro. Die Papiere konnten damit nicht an die starken Gewinne vom Vortag anknüpfen. Zuvor hatte Areva eine Zusammenarbeit mit dem japanischen Unternehmen Mitsubishi Heavy Industries gemeldet. Beide Konzerne wollen in den USA ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von nuklearem Brennstoff gründen.


Nur leichte Kursgewinne gab es auch bei den Aktien des niederländischen Chemiekonzern Royal DSM. Der deutsche Lanxess-Konzern will die Sparte DSM Elastomers für 310 Millionen Euro ohne Barmittel und Schulden kaufen. Die Papiere der Royal DSM konnten nach der Meldung nur 0,31 Prozent auf 39,05 Euro zulegen.


Kursverluste gab es hingegen bei den Aktien von ArcelorMittal. Die Papiere rutschten 0,64 Prozent auf 27,75 Euro, obwohl der Stahlkonzern grünes Licht von den kanadischen Kartellbehörden zur Übernahme der Baffinland Iron Mines bekommen hat.


Und schliesslich notierten an der Börse in Zürich die Aktien von Syngenta kaum verändert bei 280,60 Franken. Der Agrar-Konzern hatte zuvor einen Lizenzvertrag mit dem US-Unternehmen DuPont mit einem Volumen von rund 400 Millionen US-Dollar gemeldet. Gemäss der Vereinbarung darf ein Konzernbereich von DuPont ab Anfang 2011 ein Produkt von Syngenta mit einem eigenen Pflanzenschutzmittel kombinieren. (awp/mc/ps/12) 

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