Euro büsst nur einen Teil seiner Vortagesgewinne ein

Die positiven Nachwirkungen des G20-Gipfels stützten den Euro weiterhin, sagte Devisenexperte Thomas Hessler vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Ökonomen hoffen nach den Beschlüssen des Gipfels auf ein Ende des Abschwungs. Die geplante Aufstockung der Mittel für den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Weltbank könnte den Welthandel in Schwung bringen, sagte ifo-Konjunkturexperte Gernot Nerb der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Man hat mehr erreicht, als man erwarten konnte, das ist schon eine positive Überraschung.»


Leichter Hoffnungsschimmer aus Übersee
Auch der US-Arbeitsmarktbericht weckte nach Einschätzung von Hessler die Hoffnung, dass das Schlimmste möglicherweise bereits vorüber ist. So habe sich der Stellenabbau seit der Spitze im Januar trotz der insgesamt ernüchternden Zahlen zumindest abgeschwächt. «Es ist wie in einem schweren Gewitter, wenn kurz die Sonne zum Vorschein kommt», sagte Hessler. Der Blick sei nach vorne gerichtet. Der kräftige Stellenabbau könnte im weiteren Jahresverlauf allmählich abebben. Dies habe die Risikobereitschaft wieder etwas erhöht, was den Euro stütze.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,9093 (0,9129) britische Pfund , 134,08 (133,48) japanische Yen und 1,5236 (1,5260) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 905,00 (897,75) Dollar gefixt. (awp/mc/ps/27)

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