Euro hält sich nicht über 1,35 Dollar

Der Dollar kostete damit 0,7410 (0,7449) Euro. «Die schwächere Verfassung an den Aktienmärkten hat den Höhenflug des Euro vorläufig beendet», sagte Devisenexperte Klaus Gölitz von M.M. Warburg & Co. Einige Marktteilnehmer hätten daraufhin ihre Gewinne mitgenommen. Nach wie vor gelte das klassische Muster: Schwächere Aktienmärkte stützen den Dollar, während der Euro tendenziell von festeren Aktienmärkten profitiert. Der Handel sei in der Woche vor Ostern aber bisher sehr dünn. Grundsätzlich rechnet Gölitz vor dem Hintergrund des am Markt sehr positiv aufgefassten G20-Gipfels in der Vorwoche mit weiteren Kursgewinnen des Euro.


Kurzfristig keine Impulse von konjunktureller Seite
Unterdessen seien von konjunktureller Seite in der laufenden Woche kaum neue Impulse zu erwarten. Die Konjunkturdatenkalender in den USA und auch in der Eurozone seien kaum gefüllt. Vor diesem Hintergrund seien keine neuen entscheidenden Informationen zu erwarten, die das Gesamtbild ändern könnten. Nach wie vor besteht die Hoffnung auf eine allmähliche Stabilisierung der Konjunktur. Die Aktienmärkte dürften vor diesem Hintergrund weiterhin die Richtung auch an den Devisenmärkten bestimmen.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,9052 (0,9093) britische Pfund , 136,02 (134,08) japanische Yen und 1,5247 (1,5236) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 870,25 (905,00) Dollar gefixt. (awp/mc/ps/27)

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