Euro hält sich über 1,50 Dollar

Der Dollar kostete damit 0,6656 Euro. «Der Euro ist heute vor allem von den schwachen Aktienmärkten belastet worden», sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Marktbeherrschendes Thema sei nach wie vor der finanziell angeschlagene Golf-Staat Dubai. «Die Sorgenfalten haben sich aber etwas geglättet, nachdem mehrere Zentralbanken aus der Region Hilfen in Aussicht gestellt haben.» Vergangene Woche hatte die hochverschuldete staatliche Investmentgesellschaft «Dubai World» ihre Gläubiger um Zahlungsaufschub gebeten und damit für grosse Verunsicherung an den Finanzmärkten gesorgt.


US-Konjunkturdaten stabilisieren
«Zur Stabilisierung haben am Nachmittag auch neue US-Konjunkturdaten beigetragen», sagte Umlauf. So war der Chicago-Einkaufsmanagerindex als regionales Stimmungsbarometer im November zur Überraschung von Experten gestiegen. Die Kennzahl gilt als Indikator für den wichtigen nationalen ISM-Einkaufsmanagerindex, der an diesem Dienstag ansteht.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,91155 (0,90910) britische Pfund, 129,77 (129,20) japanische Yen und 1,5071 (1,5064) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.175,75 (1.104,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24.936,20 (24.916,20) Euro. (awp/mc/ps/29)

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