Euro klettert zeitweise auf neues Jahreshoch

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4220 (Freitag: 1,4098) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7032 (0,7093) Euro wert.


Positive Konjunkturdaten aus Übersee
Die freundliche Verfassung an den Aktienmärkten ist Händlern zufolge die entscheidende Triebfeder für den neuerlichen Kursanstieg des Euro. Eine Reihe von Konjunkturdaten aus den USA sorgten für ein positives Bild. Damit wurde die Hoffnung auf ein Ende der wirtschaftlichen Talfahrt genährt. Während die Ausgaben der Konsumenten nicht ganz so stark sanken wie befürchtet, hellte sich die Stimmung bei den US-Einkaufsmanagern im Verarbeitenden Gewerbe die Stimmung überraschend deutlich auf. Auch aus dem Bausektor lieferten die Bauausgaben mit einem unerwarteten Anstieg ein Stabilisierungssignal.


DAX auf Jahreshoch
Beflügelt von positiven Konjunkturdaten kletterte der DAX trotz der Insolvenz des US-Autokonzerns General Motors (GM) auf ein Jahreshoch. Aus Sicht der UniCredit sollte die wachsende Risikobereitschaft und die höhere Rohstoffnachfrage den Dollar auch in den kommenden Tagen unter Druck halten. Nach dem Sprung über die Marke von 1,40 Dollar sei das nächste Ziel 1,43 Dollar, hiess es. Die unerwartet positiven US-Konjunkturdaten hätten die Risikoneigung der Anleger weiter untermauert.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8680 (0,8729) britische Pfund , 134,89 (135,22) japanische Yen und 1,5140 (1,5128) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 981,75 (975,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 22.240,00 (22.240) Euro. (awp/mc/ps/06)

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