Euro pendelt sich über 1,46 Dollar ein

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4650 (Freitag: 1,4670) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6826 (0,6817) Euro.


«Aktienmärkte bestimmen Richtung»
«Die Aktienmärkte bestimmen die Richtung», sagte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank. Mangels entscheidender neuer Konjunkturdaten hätten die Börsen die Richtung vorgegeben. Im asiatischen Handel stand der Euro wegen des kräftigen Kursrückgangs an diesen Märkten zunächst noch kräftig unter Druck. Im Verlauf erholten sich die Märkte allerdings wieder. Angetrieben von der Bekanntgabe von Übernahmen und Beteiligungen verzeichneten insbesondere die US-Börsen Kursgewinne.


Schwarz-Gelb stösst auf positives Echo
Auch in Deutschland war die Stimmung an den Aktienmärkten positiv. Der klare Wahlausgang und ein Schwarz-Gelbes-Bündnis seien an den Finanzmärkte generell auf ein positives Echo gestossen, sagte Praefcke. Der Leidtindex Dax entschied sich nach der Bundestagswahl für einen freundlichen Wochenstart. Allerdings werde die Luft für den Euro allmählich dünn. So setzten derzeit zu viele Marktteilnehmer auf einen schwächeren Dollar. Darüber hinaus dürften die US-Konjunkturdaten in der laufenden Woche eher positiv überraschen. Dies dürfte den Dollar stützen.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,92265 (0,91875) britische Pfund, 131,15 (132,59) japanische Yen und 1,5114 (1,5118) Schweizer Franken fest gelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 991,75 (991,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.925 (22.025) Euro. (awp/mc/ps/26)

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