Euro schwankt um 1,23 Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2277 (Dienstag: 1,2258) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8145 (0,8158) Euro.


Rettungspaket für Spanien?
«Am Devisenmarkt sind zurzeit alle wesentlichen Themen nahezu abgearbeitet», sagte Experte Lutz Karpowitz von der Commerzbank. Im Unterschied zu den Vorwochen reichten mittlerweile Gerüchte zur europäischen Schuldenkrise nicht mehr aus, um den Euro nachhaltig unter Druck zu setzen. So hatte die Wirtschaftszeitung «El Economista» ohne Quellenangabe berichtet, dass Europäische Union und Internationaler Währungsfonds (IWF) an einem milliardenschweren Rettungspaket für Spanien arbeiten. EU-Kommission und die spanische Regierung dementierten den Bericht umgehend und mit scharfen Worten.


Enttäuschende US-Konjunkturdaten
«Auch datenseitig gab es heute kaum Neuigkeiten, die für entscheidende Bewegung hätten sorgen können», sagte Karpowitz. Zwar fielen neue Zahlen vom krisengeschüttelten US-Immobilienmarkt sehr enttäuschend aus. Experten begründeten den deutlichen Rückgang der Baubeginne und Genehmigungen aber auch mit ausgelaufenen Steuerprogrammen. Eine grundlegende Erholung am amerikanischen Häusermarkt – Ausgangspunkt der Finanzkrise – scheint dennoch weiter auf sich warten zu lassen.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83085 (0,83200) britische Pfund, 112,15 (111,77) japanische Yen und 1,3888 (1,3998) Schweizer Franken festgesetzt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.234,50 (1.225,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 32.462,80 (32.308,55) Euro. (awp/mc/ps/28)

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