Euro steigt über 1,40 Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4058 (Freitag: 1,4096) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7113 (0,7094) Euro.


Verbesserte Wirtschaftsstimmung
«Etwas gestützt wurde der Euro durch eine stärker als erwartet aufgehellte Wirtschaftsstimmung in der Eurozone», sagte Rainer Sartoris vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Der Economic Sentiment Index (ESI) ist im Juni von 70,2 Punkten im Vormonat auf 73,3 Punkte geklettert. Dies war der dritte Anstieg in Folge. Volkswirte hatten lediglich mit einer Aufhellung auf 70,8 Punkte gerechnet. Der Indikator liegt damit aber noch immer unter seinen alten Tiefständen vor der aktuellen Wirtschaftskrise aus dem Jahr 1992.


Dünner Handel
«Insgesamt ist jedoch wenig am Devisenmarkt geschehen», sagte Sartoris. Man warte auf die im weiteren Wochenverlauf anstehenden Konjunkturdaten. So werden im weiteren Wochenverlauf in den USA wichtige Frühindikatoren und der monatliche Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. In der Eurozone richte sich der Blick ganz auf die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag.


Referenzkurse 
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84865 (Freitag: 0,85430) britische Pfund, 134,03 (134,50) japanische Yen und 1,5260 (1,5275) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 935,50 (942,0) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.560 (21.580) Euro. (awp/mc/ps/27)

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