Eurokurs gestiegen – EZB und Aktienmärkte beflügeln

Der Dollar kostete damit 0,6726 (0,6775) Euro. «Die Pressekonferenz der EZB zur Leitzinsentscheidung und die festeren Aktienmärkte hätten den Euro etwas gestützt», sagt Lutz Karpowitz, Devisenexperte von der Commerzbank. Vor allem die Ankündigung, schrittweise aus den in der Finanzkrise getroffenen unkonventionellen Massnahmen auszusteigen, habe den Euro etwas beflügelt. Nach Einschätzung der Marktteilnehmer hat sich die EZB etwas optimistischer gezeigt als die US-Notenbank am Mittwochabend. Beide Notenbanken haben eine Fortsetzung ihrer Niedrigzinspolitik signalisiert.


Erholung der Aktienmärkte entscheidend
Karpowitz geht jedoch weiterhin davon aus, dass die US-Notenbank noch vor der EZB ihren Leitzins anheben wird, was dann den Euro belasten dürfte. Entscheidender für Kursanstieg des Euro sei die Erholung an den Aktienmärkten gewesen, sagte er. Die Risikoneigung der Anleger und weniger die Zinserwartungen seien derzeit massgebend für die Wechselkursentwicklung.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89530 (0,89360) britische Pfund , 134,30 (134,30) japanische Yen und 1,5114 (1,5113) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.089,00 (1.090,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 23.625 (23.875) Euro. (awp/mc/pg/30)

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