Eurokurs gestiegen – US-Konjunktur kühlt sich ab

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2879 (Mittwoch: 1,2793) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7765 (0,7817) Euro.


Konjunkturabkühlung in den USA belastet
«Der Dollar wird durch die sich abzeichnende Konjunkturabkühlung in den USA belastet», sagte Björn Bender Devisenexperte bei HelabaTrust. Dieses Bild sei auch durch den im Juli überraschend gesunkenen Sammelindex der Frühindikatoren für den Monat Juli bestätigt worden. Der Indikator war um 0,1 Prozent zum Vormonat gefallen. Volkswirte hatten zuvor mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Da die in den vergangenen Tagen veröffentlichten Daten zudem einen nachlassenden Preisdruck in den USA signalisiert hätten, sei eine erneute Leitzinserhöhung in den USA unwahrscheinlicher geworden, sagte Bender.


Verbraucherpreisdaten  wenig überraschend
Die Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone seien hingegen wenig überraschend ausgefallen, sagte Bender. Die Jahresinflationsrate war im Juli auf 2,4 Prozent nach 2,5 Prozent im Juni gefallen. Eurostat hatte in einer Erstschätzung 2,5 Prozent angesetzt. In der Eurozone seien auch nach den Daten weitere Leitzinserhöhungen durch die EZB zu erwarten, sagte Bender.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6791 (0,6762) britische Pfund , 148,56 (148,70) japanische Yen und 1,5779 (1,5787) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 625,50 (629,75) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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