Eurokurs leicht gefallen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2953 (Montag : 1,2941) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7720 (0,7727) Euro.


Etwas unter Druck geraten
Der Eurokurs war im Tagesverlauf trotz optimistischerer Konjunkturerwartungen in Deutschland etwas unter Druck geraten. Der ZEW-Erwartungsindex war auf minus 3,6 Punkte von minus 19,0 Punkten im Vormonat gestiegen. Von AFX befragte Volkswirte hatten mit einer deutlich geringeren Verbesserung des Index auf minus 11,0 Punkte gerechnet. Vor der Veröffentlichung der Daten war der Euro noch bis auf 1,2990 Dollar gestiegen. Auch ein stark gefallener US-Einkaufsmanagerindex für die Region New York konnte den Euro nicht mehr beflügeln.


Markt wartet auf Konjunkturdaten
„Der Markt wartet auf die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden wichtigen Konjunkturdaten aus den USA“, sagte Folker Hellmeyer, Chefanalyst von der Bremer Landesbank. Vor den Daten hätten die Marktteilnehmer keine neuen Positionen eingehen wollen. „Die Abwärtsdynamik bei Euro ist jedoch gestoppt“, sagte Hellmeyer. Nachdem der Euro in der vergangenen Woche noch unter 1,2868 Dollar gefallen war, zeichne sich jetzt eine Stabilisierung über der Marke von 1,29 Dollar ab.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,65920 (0,65845) britische Pfund , 156,27 (156,00) japanische Yen und auf 1,6138 (1,6127) Schweizer Franken fest. Die Feinunze wurde in London mit 627,05 (627,00) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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