Eurokurs leicht gesunken – Lage an Finanzmärkten etwas beruhigt

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3476 (Freitag: 1,3454) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,7433 (0,7460) Euro.


Lage an den Finanzmärkten etwas beruhigt
«Nach den deutlichen Kursverlusten des Euro in der vergangenen Woche hat sich die Lage an den Finanzmärkten etwas beruhigt», sagte Devisenexperte Thomas Amend von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Dies habe den Euro gestützt. Zur Beruhigung der Lage habe vor allem die Senkung des US-Diskontsatzes am vergangenen Freitag beigetragen. Die US-Notenbank habe damit Handlungsbereitschaft gezeigt und signalisiert, dass sie die US-Hypothekenkrise ernst nehme. «Ob sich das etwas ruhigere Klima an den Märkten als nachhaltig erweist, ist aber schwer zu sagen», unterstrich Amend. Falls sich die Lage an den Finanzmärkten weiter stabilisieren sollte, werde der Blick der Marktteilnehmer allmählich wieder auf Fundamentaldaten gelenkt, was dem Euro zugute kommen sollte. Weitere Turbulenzen kämen hingegen eher dem Dollar zugute, der vor allem von US-Investoren derzeit als «sicherer Hafen» gesucht werde.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67890 (0,67920) britische Pfund , 155,14 (152,74) japanische Yen und auf 1,6284 (1,6245) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 659,50 (657,50) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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