Eurokurs nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten gestiegen

Zwischenzeitlich stieg der Euro knapp über die Marke von 1,36 Dollar, verlor im weiteren Verlauf aber wieder etwas an Wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,3561 (Donnerstag: 1,3613) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7374 (0,7346) Euro.


Eurokurs weiter in seiner Handelsspanne
„Trotz des Kursanstiegs bewegt sich der Eurokurs weiter in seiner Handelsspanne“, sagte Devisenexperte Frank Möller von der Bremer Landesbank. Die Daten vom US-Arbeitsmarkt seien zwar schwach ausgefallen, dies sei aber auch erwartet worden. Daher habe es der Euro nicht geschafft, aus seiner aktuellen Spanne von etwa 1,3540 bis 1,3680 US-Dollar auszubrechen. In den USA war die Zahl der Beschäftigten im April schwächer als in den Vormonaten gestiegen. Die Arbeitslosenquote kletterte leicht auf 4,5 Prozent.


Von einer Datenveröffentlichung zur nächsten
„Momentan hangelt sich der Devisenmarkt von einer Datenveröffentlichung zur nächsten, ohne dass dies wesentliche Auswirkungen auf den Eurokurs hat“, sagte Möller. Solange es keine klaren Anzeichen gebe, in welche Richtung sich die US-Konjunktur entwickele, werde dies auch so bleiben. Gleichwohl bleibe der Markt insgesamt Euro-freundlich gestimmt.


Andere wichtige Währungen
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf unverändert 0,68280 britische Pfund, 163,15 (163,47) japanische Yen und auf unverändert 1,6479 Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 688,80 (674,20) Dollar gefixt.(awp/mc/ab)

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