Eurokurs nähert sich wieder 1,40 Dollar an

«Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA haben den Euro gestützt», sagte Stephan Rieke, Devisenexperte bei der BHF-Bank. «Offenbar gilt immer noch der Krisenmodus, indem der Euro von positiven Daten profitiert und der Dollar bei schlechten Zahlen als sicherer Hafen gesucht wird.» In den USA war der regionale Frühindikator für die Region Philadelphia überraschend deutlich gestiegen. Mit minus 2,2 Punkten liegt der Index im Juni nur noch knapp unter dem Niveau, ab dem eine wirtschaftliche Expansion signalisiert wird. Zudem hellte sich auch der Sammelindex der Frühindikatoren im Mai stärker als erwartet auf.


Aktienmärkte atmen durch
«Der Markt hat nach den Daten durchgeatmet», sagte Rieke. Auch die Erholung an den Aktienmärkten habe den Euro gestützt. In den vergangenen Tagen hatte sich die Stimmung an den Märkten noch eingetrübt und die Hoffnungen auf eine baldige Konjunkturerholung waren in den Hintergrund getreten. Die Daten hätten nun wie eine Befreiung gewirkt, sagte Rieke.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8583 (0,8522) britische Pfund , 133,57 (133,28) japanische Yen und 1,5013 (1,5096) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 940,50 (930,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.646 (21.585) Euro. (awp/mc/pg/27)

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