Eurokurs steigt moderat – Positive Konjunkturdaten aus der Eurozone

Im Vormittagshandel sei der Euro durch die Rückkehr des Wirtschaftswachstums in Deutschland und Frankreich gestützt worden, sagten Händler. In beiden grössten Ländern der Eurozone war die Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal gewachsen. Volkswirte hatten hingegen einen erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung erwartet.


Keine schnelle Aufwärtsbewegung in den USA
«Die enttäuschenden Zahlen aus dem US-Einzelhandel und vom Arbeitsmarkt offenbaren, dass es in den USA keine schnelle und durchschlagende Aufwärtsbewegung gibt», sagte Eugen Keller Devisenexperte beim Bankhaus Metzler. Das helfe dem Euro. Die Juli-Umsätze im US-Einzelhandel waren überraschend gefallen. Zudem waren Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unerwartet gestiegen.


Erholung auf niedrigem Niveau
Die US-Wirtschaft erhole sich auf einem niedrigen Niveau, sagte Keller. Zudem habe die US-Notenbank Erwartungen am Markt auf eine Zinserhöhung schon im September mit ihren jüngsten Aussagen enttäuscht. Viele Marktteilnehmer hätten auch zu früh auf ein Ende der quantitativen Massnahmen der Notenbank gesetzt. Dies habe in Summe dem Dollar geschadet.


Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85865 (0,85965) britische Pfund , 137,52 (135,77) japanische Yen und 1,5328 (1,5276) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London mit 953,50 (947,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete unverändert 21.625 Euro. (awp/mc/pg/30)

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