Eurozone: Arbeitslosenquote im August überraschend gestiegen

Von AFX befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einer unveränderten Quote von 7,8 Prozent gerechnet. Schlechte Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt trieben die Quote nach oben. Deutschland war im August das einzige Land der Eurozone, in dem die Arbeitslosigkeit stieg. Eurostat errechnete für den deutschen Arbeitsmarkt eine Augustquote von 8,5 Prozent, nach 8,2 Prozent im Juli.


Arbeitslosigkeit insgesamt unter dem Vorjahreswert
In den anderen Ländern der Eurozone blieb die Arbeitslosenquote im August unverändert oder sie sank leicht: In Frankreich ging sie von 8,9 auf 8,8 Prozent zurück, in Österreich sank sie von 4,9 auf 4,8 Prozent. Für Griechenland und Italien lagen keine aktuellen Zahlen vor. Trotz des Anstiegs im August lag die Arbeitslosigkeit sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone unter der vor einem Jahr. In den 25 Ländern der gesamten Europäischen Union bewegte sich die durchschnittliche Arbeitslosigkeit von Juli auf August nicht: Sie lag unverändert bei 8,0 Prozent. Am besten schnitten er neut Dänemark mit 3,7 und die Niederlande mit 3,8 Prozent ab. Die höchsten Quoten wiesen trotz stetiger Verbesserung die Slowakei mit 13,1 und Polen mit 15,0 Prozent auf. Die Angaben von Eurostat können wegen unterschiedlicher Berechnungsmethoden von nationalen Angaben abweichen. (awp/mc/gh)

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