Fiat bringt Ferrari vorerst nicht an die Börse


Fiat will vorerst keine Ferrari-Aktien auf den Markt bringen. «Die Voraussetzungen für einen Börsengang von Ferrari sind im Moment noch nicht gegeben,» sagte Geschäftsführer Giuseppe Morchio am Freitag in Mailand.


(ferrari.com)
Damit bestätigte er Presseberichte über eine Verschiebung des Börsengangs. Die Commerzbank rechnet mit der Ausgabe der Aktien frühestens 2005. Der Commerzbank gehören zehn Prozent von Fiat. Fiat wolle die Kapitalerhöhung von fünf Milliarden Euro vollständig umsetzen, obwohl sich General Motors (GM) noch nicht daran beteiligt habe, sagte Morchio. Bisher hat der italienische Konzern bereits drei Milliarden Euro übernommen.Abkommen mit GM in Erarbeitung
Es werde bereits an einem Abkommen mit GM gearbeitet, das noch vor Ablauf der Verkaufsoption Ende 2004 zustande kommen soll, sagte Morchio. Mit der Option soll GM die restlichen 90 Prozent der Fiat-Autosparte übernehmen, die dem amerikanischen Autokonzern noch nicht gehören.«Wir arbeiten konstruktiv zusammen»
Die Frist für die Option läuft im September 2004 aus. Diese Übernahme-Gespräche liefen aber unabhängig von der Zusammenarbeit der Autobauer auf dem industriellen Sektor, so Morchio. «Wir arbeiten konstruktiv zusammen», so der Geschäftsführer. (awp/scc/pds)





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