Finnova eröffnet erste Auslandsniederlassung und…

Das britische ‹IBS Journal› schrieb Anfang März, dass der Lenzburger Bankensoftware-Hersteller Finnova demnächst seine erste ausländische Niederlassung in Luxemburg eröffnen werde. Zudem habe man eine Linux-Version der Finnova-Lösung entwickelt, die bereits erhältlich sei.
 
Und tatsächlich: Wie auch der Finnova-Homepage zu entnehmen ist, konnte bereits Ende 2009 mit Suse Linux Enterprise die vierte Plattform für Finnova erfolgreich getestet und somit auch zertifiziert und freigegeben werden. Finnova läuft auch auf den Unix-Plattformen Sun/Solaris, IBM/AIX und HP/UX. Man habe die Linux-Plattform «schon seit längerem ins Auge gefasst, wobei die Vorgängerversionen von Suse als OS im Zusammenhang mit Finnova noch Mängel aufwiesen», heisst es im Firmenblog. Wie Finnova-Sprecherin Dagmar Kögel zu inside-it.ch sagte, ist die Linux-Version seit Mitte Februar 2010 erhältlich. «Kunden haben wir dafür noch keine», so Kögel.
 
Zuerst Deutschland und Luxemburg
Auch die Internationalisierungspläne bestätigt Kögel: «Alle Formalitäten für unsere Niederlassung in Luxemburg sind geklärt, die Niederlassung selbst befindet sich aktuell in Gründung. Die luxemburgische Finnova-Niederlassung ist unsere erste im Ausland.» Primär will sich Finnova auf den Markt in Deutschland und Luxemburg konzentrieren. «Den Rest der Welt nehmen wir dann in Angriff, wenn die Zeit dafür nach unserem Ermessen gekommen ist», so Kögel.
 
Die Kernbankensoftware von Finnova ist bereits heute bei einigen Banken im Ausland im Einsatz. Zum grössten Teil handelt es sich aber um ausländische Niederlassungen von Schweizer Banken. Bei der Expansion in Deutschland kann Finnova auf das Know-how des deutschen IT-Beraters msg systems zählen. Msg besitzt seit Anfang 2009 zusammen mit dem Finnova-Management die Aktienmehrheit des Lenzburger Softwarehauses. (inside-it.ch/mc)

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