Forbo: Umsatzrückgang im ersten Quartal 2005

Das Hin und Her um Forbo habe Kunden und Angestellten verunsichert und den Geschäftsgang erheblich beeinträchtigt, teilte Forbo am Freitag anlässlich der Generalversammlung mit. Zudem seien vom Umsatzrückgang 2% auf die schwächeren Wechselkurse zurückzuführen. Besonders betroffen war das Geschäft mit Bodenbelägen, das gegenüber der Vorjahresperiode um 5% schrumpfte. Bei den Kunststoffbändern musste Forbo ein Minus von 4% hinnehmen. Das Geschäft mit Klebstoffen stagnierte.


Umsatzrückgang auffangen
Das Unternehmen habe Massnahmen eingeleitet, um den Umsatzrückgang aufzufangen und die Kosten zu senken. Die Folgen des abgewehrten Übernahmeversuchs der britischen CVC werde aber auch in den Zahlen für das ganze Jahr 2005 Spuren hinterlassen.


Pieper grösster Forbo-Aktionär
Die britische Investmentgesellschaft CVC Capital Partners hatte den Übernahmekampf um Forbo gegen Franke-Chef und Forbo-Verwaltungsrat Michael Pieper am 6. April verloren. Nur 16,1% der Aktien wurden der CVC angedient. Bedingung des Kaufangebots von 260 CHF je Titel war es, dass CVC mindestens 50,1% der Aktien angedient werden. Die Briten gaben sich geschlagen und verzichteten auf eine Verlängerung. Pieper ist mit einem Anteil von 26% grösster Forbo-Aktionär.


Für 2004 hat Forbo erstmals in der Geschichte einen Verlust ausgewiesen. Das Loch betrug 157,4 Mio CHF. Der Umsatz stieg dagegen um 1,5% auf 1,622 Mrd CHF. (awp/mc/as)

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