Hongkong-IPO von Aluminium-Produzent Rusal rückt näher

Die Sberbank habe eine langfristige Kreditlinie verlängert und sichere damit die Rückzahlung des Milliardenkredits der ebenfalls staatlichen VEB ab, der im nächsten Jahr fällig wird. Dieser Kredit war bislang im Hongkonger Prüfungsausschuss Stein des Anstosses bei der notwendigen Zustimmung zum Börsengang.


Hilfe aus dem Kreml  
Die Hilfe der Sberbank ist laut «WSJE» ein deutliches Zeichen, dass die russische Regierung hinter den Plänen des hoch verschuldeten Konzerns steht. Rusal wird vom Oligarchen Oleg Deripaska kontrolliert, dessen Imperium im Zuge der Finanzkrise ins Wanken geraten ist. Durch den nun frühestens im Januar möglichen Börsengang will Rusal rund zwei Milliarden Dollar erlösen. Es wäre nach Angaben der «Financial Times» die erste Notierung eines russischen Unternehmens an der Hongkonger Börse. (awp/mc/ps/10)

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