Hornbach verkauft Märkte und mietet sie zurück

Mit der Massnahme wolle Hornbach seine Liquidität verbessern und die Standorte langfristig sichern. Der Konzern hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren bereits mehrere solcher Geschäfte mit verschiedenen Immobilienfonds und institutionellen Investoren vollzogen. Dabei verfolge Hornbach die Strategie, dauerhaft 50 Prozent der Immobilien zu behalten. Im Dezember unterhielt Hornbach 124 Bau- und Gartenmärkte.


Gartenmärkte in Deutschland und der Schweiz betroffen
Von dem neuen Geschäft sind sieben bereits bestehende oder geplante Bau- und Gartenmärkte in Deutschland und der Schweiz betroffen. Zudem wurde ein in Deutschland gelegenes Fachmarktzentrum verkauft. Hinter dem Käufer – der Crawford Properties Ltd. (Gibraltar) – steht laut Hornbach der israelische Investor Igal Ahouvi. Dieser habe in den vergangenen eineinhalb Jahren sein Portfolio mit grossen Immobilienkäufen in Deutschland und dem europäischen Ausland erweitert.


Gewinneinbruch wegen heftigem Preiskampf
Der heftige Preiskampf auf dem deutschen Heimwerkermarkt hatte dem deutschen Branchenvierten zuletzt einen Gewinneinbruch beschert. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stieg der Umsatz um 7,2 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 15,3 Prozent auf 95,3 Millionen Euro zurück, der Gewinn sank um 18 Prozent auf 33,9 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr wurde im Dezember weiter mit einem Ergebnisrückgang gerechnet. Der Umsatz soll einschliesslich Neueröffnungen auf 2,4 Milliarden Euro (2004/05: 2,2 Mrd Euro) steigen.(awp/mc/ab)

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