Infineon verhandelt mit Interessenten über Handy-Sparte

Weitere Details aus den Verhandlungen wollte er aber nicht nennen. Ziel einer möglichen Transaktion sei die strategische Weiterentwicklung des Segments. Die Aktien schlossen am Montag mit einem Plus von 1,87 Prozent auf 5,276 Euro. Der Dax legte hingegen um 2,34 Prozent zu. In Medienberichten war schon seit längerem über einen möglichen Verkauf spekuliert worden. Neben dem US-Konzern Intel waren auch Broadcom und Samsung Electronics als mögliche Käufer genannt worden. Infineon will demnach bis zu 1,5 Milliarden Euro für sein Handychipgeschäft.


Ehemaliges Sorgenkind  
Die mittlerweile profitable Handysparte machte 2009 immerhin ein Drittel des Jahresumsatzes von Infineon aus (gesamt: 3,03 Mrd Euro). Die Mobilfunkchipsparte galt jahrelang als grösstes Sorgenkind bei Infineon. Mittlerweile wirft der Bereich aber wieder Gewinn ab. Infineon liefert Experten zufolge unter anderem Chips für das iPhone von Apple . Das Hauptgeschäft von Infineon sind aber Chips für die Industrie- und Autobranche. Nach Meinung von Analysten wäre es deshalb für sinnvoller für Infineon, sich von dem Bereich zu trennen. (awp/mc/ps/24)

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