ING will deutsche Interhyp übernehmen

Dies teilten beide Unternehmen am Montag in München und im niederländischen Hoofddorp mit. Eine entsprechende Vereinbarung sei am Montag unterzeichnet worden. Die Aktie zog nach der Ankündigung am Montagmorgen im vorbörslichen Handel um fast ein Drittel auf 64,75 Euro an.


Kartellrechtlicher Segen steht noch aus
Ziel der Niederländer sei es, bei Interhyp die Mehrheit zu übernehmen, hiess es in der Mitteilung. Eine Mindestannahmequote ist nicht vorgesehen. Die Interhyp-Führung unterstützt die Übernahme. Die beiden Interhyp-Chefs Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf wollen ihre Aktien komplett an die Niederländer verkaufen. Beide halten jeweils gut 16 Prozent der Anteile. Die Wettbewerbsbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen.


Annahmefrist läuft ab 4. Juni
Die Annahmefrist für das noch vorzulegende Gebot werde erst nach der Hauptversammlung am 4. Juni beginnen, kündigten die Unternehmen an. Für die insgesamt rund 6,5 Millionen Interhyp-Aktien ergäbe sich rechnerisch ein Kaufpreis von bis zu 416 Millionen Euro. Zusätzlich sollen die Aktionäre eine Dividende von 4,10 Euro je Aktie erhalten. Die ING ist in Deutschland bereits mit der Direktbank ING DiBa aktiv. (awp/mc/ps)

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