Intel-Chef bekräftigt Kritik an der EU

Die EU-Kommission hatte Intel wegen Missbrauchs der Marktmacht im Mai zu einer Kartellstrafe von mehr als einer Milliarde Euro verurteilt. «Ich glaube, dass Verbraucher von dem harten Wettbewerb sogar profitiert haben. Computer werden ständig billiger», sagte der Intel-Chef weiter. Die Strafe habe Intel zwar mittlerweile bezahlt. «Aber wenn wir mit der Berufung Erfolg haben, bekommen wir das Geld zurück. Plus Zinsen.»


Imageveränderung
Otellini will das Image des Konzerns verändern. «Wir möchten mit unserer Chiparchitektur in neue Märkte vordringen. Etwa indem wir das Internet ins Auto bringen, um die Sicherheits- und Informationssysteme zu verbessern. Oder indem wir immer kleinere Geräte ermöglichen. Wenn uns das gelingt, wird man Intel nicht mehr nur als ein reines PC-Unternehmen wahrnehmen.» Auch Mobiltelefone würden für Intel zunehmend wichtiger. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass in fünf Jahren noch Telefone verkauft werden, die nicht mit dem Internet verbunden sind.» (awp/mc/ps/16)

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