IVF Hartmann: Reingewinn im 1. Halbjahr bei 1,8 Mio CHF (VJ 1,0 Mio)

Der EBIT legte um 9% auf 2,8 (2,6) Mio CHF zu. Der Reingewinn verbesserte sich auf 1,8 (1,0) Mio CHF, wie der Hersteller von Wundverbandprodukten mitteilte. Der Reingewinn des Vorjahres wurde um 0,8 Mio CHF nach unten korrigiert. Der Betrag musste um die von der Generalversammlung 2007 beschlossenen Zuweisung an die Wohlfahrtsstiftung berichtigt werden.


Die SWX Swiss Exchange hatte den inkorrekten Ausweis von Zuweisungen an die Wohlfahrtsstiftung sowie die Offenlegung der in dieser Wohlfahrtsstiftung frei verfügbaren Mitteln bemängelt.


Verkauf der Vlesia GmbH
Nach Darstellung des Unternehmens erklärt sich der Umsatzrückgang zum einen mit dem Verkauf der Vlesia GmbH an die Hartmann Beteiligungen GmbH, Deutschland per 1. April 2007. Zum anderen habe der Entscheid, die IVF Technology AG aufgrund von unbefriedigenden Ergebnissen ab dem 1. Januar 2008 nur noch als Servicegesellschaft fortzuführen, einen erwarteten Umsatzrückgang zur Folge gehabt.


Grosskunde mit niedrigerem Bestellvolumen
Ein weiterer Faktor des Umsatzrückgangs sei das niedrigere Bestellvolumen eines Grosskunden, welcher 2006 sein Lager aufgestockt hatte, gewesen. Die Steigerung des Betriebsergebnisses (EBIT) sei dadurch erreicht worden, dass die Massnahmen zur Margenerhöhung bestimmter Produktgruppen sowie Verbesserungen der Prozesse innerhalb der Unternehmensorganisation eine positive Wirkung auf das Ergebnis hatten.


Ausblick optimistisch
IVF Hartmann blickt laut eigenen Angaben ‹optimistisch› auf die zweite Jahreshälfte 2007 und geht, dank der eingeleiteten Restrukturierungen, von einem Konzernergebnis über Vorjahreswert aus. (awp/mc/pg)

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