Johnson & Johnson im 1. Quartal mit Umsatzeinbruch

Zudem litt das Geschäft unter der Konkurrenz durch Nachahmerprodukte für das Schizophrenie-Medikament Risperdal und der allgemeinen Kaufzurückhaltung während der weltweiten Konjunkturkrise. Im New Yorker Handel stieg die Aktie um 2,05 Prozent auf 52,20 Dollar.


EPS über Markterwartungen
In den ersten drei Monaten des Jahres verdiente Johnson & Johnson 1,26 Dollar je Aktie und lag damit vier Cent über der Durchschnittsprognose der Analysten. Unterm Strich sank der Gewinn um 2,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. Dabei profitierte J&J beim Gewinn von der harten Kostenkur der vergangenen Jahre. Besonders für die Forschung gab der Konzern weniger Geld aus sowie für Vermarktung und die allgemeine Verwaltung.


Medizinalumsatz eingebrochen
Im weltweiten Nachfragerückgang konnten sich einige Produkte dem Trend entziehen. So erlebten das Mundwasser Listerine und die Pflegeserie Neutrogena kaum Einbussen. Dagegen brach der Umsatz mit Medikamenten um 10 Prozent ein. Neben Risperdal wurden auch die Anämie-Präparate Procrit und Eprex weniger verkauft.


Ausblick 2009 bekräftigt
Dennoch bekräftigt der Konzern die Prognose für 2009. Für dieses Jahr stellt Johnson & Johnson einen Gewinnrückgang vor Sonderposten auf 4,45 bis 4,55 Dollar je Aktie in Aussicht. Das Unternehmen zeigte sich dennoch optimistisch. «Wir haben solides Wachstum erzielt und deutliche Fortschritte in der Entwicklung neuer Produkte», sagte Unternehmenschef William Weldon. «Ich denke, wir sind gut aufgestellt für weiteres Wachstum.» (awp/mc/ps/20)

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