Julius Bär/Artio-IPO: Emissionspreis bei 26 Dollar

Der Handel der Aktien an der New York Stock Exchange unter dem Tickersymbol «ART» wird am 24. September aufgenommen. Die Konsortialmitglieder haben die Möglichkeit, von der Gesellschaft maximal 3,75 Millionen weitere Aktien zu denselben Konditionen zu erwerben.


Den Erlös aus dem Börsengang wird Artio dazu verwenden, von der Julius Bär Holding 22,6 Mio Aktien oder 54% des Julius Bär-Anteils zu kaufen. Sollte die Option der Konsortialmitglieder vollständig ausgeübt werden, erhöht sich der Rückkauf auf 26,34 Millionen Aktien oder 63% der Beteiligung. Zudem wird Artio jeweils 1,2 Millionen Aktien der Artio-Gründer Richard Pell und Rudolph-Riad Younes übernehmen.


Einer der grössten NYSE-Börsengänge 2009
In dem IPO agiert Goldman Sachs agiert als alleiniger Global Coordinator, Bookrunner und Lead Manager für das Angebot, Bofa Merrill Lynch agiert als Co-Lead Manager und Deutsche Bank, UBS, sowie Keefe, Bruyette & Woods, Inc als Co-Manager für das Angebot. Der Artio-IPO gilt als einer der bisher grössten Börsengänge an der New Yorker Börse im laufenden Jahr.


Strategiepräsentation am Freitag
Julius Bär hatte im Frühling entschieden, das Asset-Management-Geschäft von der Vermögensverwaltung abzutrennen. Während sich die Julius Bär Gruppe künftig auf das Private Banking konzentriert, wird in der GAM Holding neu das Asset Management-Geschäft mit den Bereichen GAM, Artio Global und Julius Bär Asset Management Europe zusammengefasst. Für Freitag hat Julius Bär eine Strategiepräsentation bezüglich der Aufspaltung des Konzerns angekündigt.


Was passiert mit IPO-Erlösen?
Dabei dürften auch mehr Informationen über die Aufteilung des Erlöses aus dem Artio-Börsengang gegeben werden. Ein Julius Bär-Sprecher wollte dazu am Donnerstag keine Angaben machen. Gruppen-CFO Dieter Enkelmann hatte Juni gesagt, dass der grösste Teil der Einkünfte des Artio-IPO in der Bank Julius Bär verbleibe, wenn dieser noch vor der Aufspaltung des Konzerns stattfindet. (awp/mc/pg/04)

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