Kaba: H1-Gewinn um ein Fünftel gesteigert

Der Umsatz stieg um 12,9% auf 666,5 (VJ 590,3) Mio CHF. Während hierbei das organische Wachstum 41,2 Mio CHF ausmachte, trugen allein die Akquisitionseffekte 31,7 Mio CHF zum Umsatz bei. Dies sei hauptsächlich auf die 2006 erworbenen Unternehmen Wah Yuet Group und CSS zurückzuführen, teilte der Schliesstechnikkonzern am Mittwoch mit. Der operative Gewinn auf Stufe EBIT legte um 25,2% auf 88,8 (70,9) Mio CHF zu. Die EBIT-Marge betrug 13,3% (12,0%). Schliesslich resultierte ein Reingewinn von 51,2 (42,2) Mio CHF (+21,3%). Die Nettoverschuldung betrug 462,4 (530,5) Mio CHF


Analystenerwartungen weitgehend übertroffen
Mit diesen Zahlen hat Kaba die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) weitgehend übertroffen, lediglich bei der Nettoverschuldung verfehlt. Die Analysten rechneten beim Umsatz mit 647,7 Mio CHF, beim EBIT mit 80,3 Mio, beim Reingewinn mit 47,4 Mio und bei der Nettoverschuldung mit 456,7 Mio CHF. Das Segment Door Systems hat in der Berichtsperiode den Umsatz um 4,8% auf 142,8 Mio CHF gesteigert. Akquisitions- und währungsbereinigt ist das Segment um 2,9% gewachsen. Die EBIT-Marge lag bei 8,8% (8,7%). Im Bereich Bahnsteigabschlusstüren sei der Grossauftrag der RATP (Métro Paris) mit einem Gesamtvolumen von 70 Mio CHF erfolgreich angelaufen.


Wachstumsmarkt asiatischer Raum
Im Segment Access + Data Systems stieg der Umsatz um 19,2% auf 380,5 Mio CHF. Der Mehrumsatz, den die erstmals konsolidierten Gesellschaften bewirkten, betrug 10,6%. Die EBIT-Marge kletterte auf 19,8% (18,3%). Allein im asiatisch-pazifischen Raum stieg der Umsatz um 32,7% auf 65,0 Mio CHF. Rund zwei Drittel der Zunahme seien durch die Erstkonsolidierung der Wah Yuet Group erwirtschaftet worden.


Ausblick positiv
Kaba rechnet für das Geschäftsjahr 2007/2008 wie bereits im September 2007 kommuniziert mit einem organischen Wachstum von über 5% sowie einer EBIT-Marge von mehr als 12%. Die angestrebte EBIT-Marge solle auch dann erreicht werden, wenn die EBIT-Entwicklung im zweiten Halbjahr erfahrungsgemäss schwächer ausfalle als in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres. Daraus resultiert eine zweistellige Gewinnsteigerung pro Aktie. Die Steuerrate richte sich nach dem Ländermix der erzielten Gewinne und dürfte sich etwa auf dem Niveau des ersten Halbjahres bewegen. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.