Kein Rückgang der Angebotsmieten

Zu diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen.


Teuerungen in Zürich und Bern
Die Angebotsmieten verteuern sich im März 2009 in Zürich und in Bern. In Zürich steigen die Angebotsmieten um 0,9 Prozent (Index: 113,7 Punkte) und in Bern um 0,3 Prozent (Index: 115,7 Punkte). Im Vergleich zum Vormonat bleiben die Angebote in Basel auf dem gleichem Preisniveau. Der Indexstand liegt hier bei 108,1 Punkten. Innert Jahresfrist haben sich die Angebotsmieten in Zürich um 3,3 Prozent verteuert, was knapp über der gesamtschweizerischen Mietpreisentwicklung von 3,2 Prozent liegt. In Basel und Bern (beide plus 2,7 Prozent) liegt die Mietteuerung im gleichen Zeitfenster unter dem schweizerischen Mittel.


Zunahmen bei allen Wohnungstypen
Im März 2009 verzeichnen alle Wohnungssegmente Mietpreiszunahmen. Neue und kleine Wohnungen werden im März 0,6 Prozent teuerer angeboten als vor Monatsfrist (Indexstand: 114,7 bzw. 114,4 Punkte). Sowohl die alten wie auch die grossen (ab 4 Zimmer) Wohnungen verteuern sich um 0,2 Prozent bzw. 0,1 Prozent (Indexstand: 114,1 bzw. 114,4 Punkte). Im 12-Monate-Vergleich steigen die Angebotsmieten der neuen und kleinen Wohnungen um 3,5 Prozent, während die Angebotsmieten der älteren Wohnungen um 3,0 Prozent klettern. Grosse Wohnungen verzeichnen innert Jahresfrist eine Zunahme von 2,8 Prozent.


Quartalswerte
Im 1. Quartal 2009 haben sich die Angebotsmieten in der Innerschweiz (Indexstand: 116,6 Punkte) um 1,1 Prozent und in der Ostschweiz (Indexstand: 110,0 Punkte) um 0,8 Prozent erhöht. Die Angebotsmieten im Tessin sind im Vergleich zum Vorquartal gleich geblieben (Indexstand: 113,6 Punkte). Hingegen sind die Angebotsmieten im Arc Lémanique um 0,4 Prozent zurückgegangen (Indexstand: 119,7 Punkte). Innert Jahresfrist weist die Region Tessin mit 4,9 Prozent den höchsten Anstieg auf, gefolgt von der Innerschweiz (plus 4,2 Prozent), der Ostschweiz (plus 3,8 Prozent) und dem Arc Lémanique (plus 2,1 Prozent).


Qualitätsbereinigung
Die Entwicklung der Angebotsmietpreise für die Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser so genannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist der einzige qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz. (homegate/mc/ps)&

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