Konsumklima Uni Michigan steigt stärker als bisher ermittelt

Volkswirte hatten im Schnitt eine noch stärkere Aufwärtsrevision auf 74,7 Punkten prognostiziert. Der Index der Universität Michigan gilt als Stimmungsbarometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der private Konsum wird wegen der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise derzeit besonders stark beachtet. In den vergangenen Jahren war der Konsum die wichtigste Konjunkturstütze der weltweit grössten Volkswirtschaft.


Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken wie erwartet
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der vergangenen Woche wie erwartet gesunken. Die Zahl sei um 3.000 auf 420.000 gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium in Washington mit. Ökonomen hatten diesen Wert erwartet. Der Vorwochenwert wurde allerdings von 420.000 Anträgen auf 423.000 leicht nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Durchschnitt kletterte die Zahl der Erstanträge um 2.500 auf 426.000.


Auftragseingang langlebige Güter überraschend deutlich gesunken
Die Aufträge für langlebige Güter sind im November überraschend deutlich gesunken. Im Monatsvergleich seien die Neuaufträge um 1,3 Prozent zurückgegangen, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem moderaten Minus von 0,5 Prozent gerechnet. Der starke Rückgang im Oktober wurde mit 3,1 Prozent jedoch geringer als zunächst (3,4 Prozent) ausgewiesen. Ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Transportgüter legten die Auftragseingänge deutlich zu. Sie stiegen im November um 2,4 Prozent. Ökonomen hatten einen geringeren Zuwachs um 1,6 Prozent erwartet. Zudem wurde der Rückgang im Vormonat mit 1,9 Prozent geringer als zunächst (2,7 Prozent) ausgewiesen.


Ausgaben der privaten Haushalte steigen stärker als erwartet
Die Ausgaben der privaten Haushalte sind im November etwas stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien die Ausgaben um 0,4 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Ausgaben noch um revidiert 0,7 (zunächst 0,5) Prozent gestiegen. Die Einnahmen der privaten Haushalte stiegen hingegen etwas schwächer als erwartet. Sie stiegen im November um 0,3 Prozent zum Vormonat. Experten hatten ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Im Vormonat waren sie um 0,4 Prozent gestiegen. Der Verbraucherpreisindex PCE stieg im Oktober um 0,1 Prozent. Der Kernindex ohne schwankungsanfällig Komponenten wie Energie kletterte ebenfalls um 0,1 Prozent.


Verkäufe neuer Häuser steigen nicht so stark wie erwartet
Die Verkäufe neuer Häuser im November nicht so stark wie erwartet gestiegen. Auf Monatssicht sei die Zahl um 5,5 Prozent auf annualisiert 290.000 Häuser geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 300.000 Häusern gerechnet. Im Vormonat hatte die Zahl bei revidiert 275.000 (ursprünglich 283.000) gelegen. (awp/mc/ss/20)

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