Kreditkrise: Paris droht störrischen Banken mit Verstaatlichung

Wenn die Kreditinstitute ihre Aufgaben nicht erfüllten, könne man ihnen die Staatshilfen entziehen. «Wenn man dieses Geld abzieht, geraten die Banken in Schwierigkeiten. Dann stellt sich die Frage, in ihr Kapital einzusteigen, möglicherweise ihre Führer auszutauschen und ihre Strategie zu kontrollieren», sagte Fillon.


265 Milliarden Euro Liquiditätshilfen
Frankreich hat den Banken 40 Milliarden Euro Eigenkapitalhilfen und 265 Milliarden Euro Liquiditätshilfen zur Verfügung gestellt, um eine Kreditklemme für die produzierende Wirtschaft zu vermeiden. Präsident Nicolas Sarkozy hatte ursprünglich sogar 320 Milliarden Euro Liquiditätshilfen angekündigt; der von der EU am 31. Oktober gebilligte Plan sieht aber nur einen Höchstbetrag von 265 Milliarden Euro vor. Die Präfekten wurden angewiesen, in jedem Département für alle Unternehmen und Banken über den Kreditfluss zu wachen und knauserige Kreditinstitute öffentlich anzuprangern. (awp/mc/ps/26)

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