Linde bekräftigt kurz- und mittelfristige Ziele – Kostensynergien im Plan

«Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir auf Konzernebene erneut mit einer Steigerung des Umsatzes und einer überproportionalen Ergebnisverbesserung», sagte Linde-Chef Wolfgang Reitzle auf der Hauptversammlung in München. Im Geschäftsjahr 2007 hatte Linde den Umsatz auf vergleichbarer Basis um 13,9 Prozent auf 12,306 Milliarden Euro und das operative Ergebnis (EBITDA) um 18,1 Prozent auf 2,424 Milliarden Euro gesteigert.


ROCE-Wert von 13 % im Visier
Für das Geschäftsjahr 2010 peilt Linde weiterhin ein operatives Konzernergebnis von mehr als drei Milliarden Euro an. Die Rentabilität des eingesetzten Kapitals (ROCE) soll im Jahr 2010 einen Wert von mindestens 13 Prozent erreichen. «Dabei werden wir auch von den Synergieeffekten aus der Übernahme von BOC profitieren», sagte Reitzle. Die angekündigten Kostensynergien in Höhe von 250 Millionen Euro jährlich sollen wie geplant von 2009 an erstmals vollständig realisiert werden.


«Stabiles Wachstum» in den kommenden Jahren
Von einem «stabilen» Wachstum geht Linde in den kommenden Jahren für den Gasmarkt aus. Dort wollen die Münchener mittelfristig stärker wachsen als der Markt und das Ergebnis überproportional verbessern. Weltweit rechnet Linde mit einem jährlichen Nachfrageplus von sieben Prozent.


«Auch im internationalen Anlagenbau stehen die Zeichen weiter auf Wachstum», sagte Reitzle. Linde rechnet mit einen jährlichen Nachfragezuwachs bei Erdgas-, Ethylen-, Wasserstoff- und Luftzerlegungsanlagen von sechs bis acht Prozent. Dabei will der Konzern unter anderem wegen seines hohen Auftragsbestandes in den kommenden Jahren jährlich um acht bis zehn Prozent wachsen. (awp/mc/pg)

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