LLB H1: Geschäftsertrag und Reingewinn zweistellig gesteigert

Deren Integration soll per Ende 2007 abgeschlossen sein. Die verwalteten Vermögen stiegen um 20% auf 60,6 (46,8) Mrd CHF an. Dabei lag der Netto-Zufluss an Neugeldern bei 1,4 Mrd CHF, die Performance-bedingte Vermögenszunahme bei 3,7 Mrd CHF und aus der Mehrheitsbeteiligung an der Bank Linth stammten 5 Mrd CHF, wie die Bank am Donnerstag mitteilt.

Gewinnerwartungen verfehlt
Damit hat die Bank die Erwartungen des Marktes auf Gewinnebene verfehlt. Analysten hatten im Schnitt gemäss AWP-Konsens einen Ertrag von 270,5 Mio CHF und einen Reingewinn vor Minderheiten von 137,0 Mio CHF erwartet. Die Schätzungen für die verwalteten Vermögen und das Nettoneugeld lagen bei 57,2 resp. bei 1,7 Mrd CHF. Die erfolgreiche Umsetzung der Wachstumsstrategie habe die Position der Bank in ihren Zielmärkten verstärkt, wird der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Josef Fehr, in der Mitteilung zitiert. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich um 50% auf 103,2 Mio CHF und der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft um 23,9% auf 151,4 Mio CHF. Der Handelserfolg sank dagegen um 32,3% auf 14,4 Mio CHF.

Cost-Income-Ratio auf 45,6% gestiegen (Vorjahr 40,4%)
Bei einem um satte 47,7% auf 126,2 Mio CHF gestiegenen Geschäftsaufwand verschlechterte sich die Cost-Income-Ratio auf 45,6% nach 40,4% in der Vorjahresperiode. Für das Gesamtjahr 2007 geht die LLB von einem «guten» Jahresergebnis aus. Die Bank beurteile die Aussichten für das zweite Semester 2007 «zuversichtlich». Alle strategischen Ziele der Bank hinsichtlich Effizienz, Profitabilität und Neugeld behalten weiterhin Gültigkeit, so die Mitteilung weiter.

(awp/mc/hfu)

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