Lohnrunde beim Bund – Personal erwartet deutliche Lohnerhöhung

Die entsprechende gut begründete Eingabe ist vor wenigen Tagen beim Finanzminister eingetroffen. Das Bundespersonal arbeite immer härter und unter hohem Druck. Nach früheren Nullrunden beträgt der Lohnrückstand auf vergleichbare Branchen 12%. Nebst dem vollen Teuerungsausgleich hätten die Bundesangestellten jetzt deutlich mehr Reallohn verdient. Nachdem der Bundesrat den Kadern bis zu 5% mehr geben will, seien 3% für alle eine minimale Anerkennung.


«Bundespersonal darf nicht leer ausgehen»
Die Bundeskasse hat in den letzten Jahren Milliarden-Überschüsse gemacht. Der Bund könne es sich leisten, seine Angestellten anständig zu bezahlen. Der Bund müsse jetzt ein Zeichen setzen, weil er bei der Kaufkraftsicherung eine Vorbildrolle übernehmen müsse. Die bekannten Lohnverhandlungen in anderen Branchen ergeben mehr als 3 Prozent. Da müsse der Bund mitziehen. Wenn über Nacht für miserables Bankmanagement zur Rettung des Finanzplatzes 6 Milliarden aus der Bundeskasse und über 60 Milliarden der Nationalbank locker gemacht werden können, dürfe das Bundespersonal nicht leer ausgehen. Der Bundesrat müsse nicht nur in der Finanzbranche, sondern auch für die Arbeitnehmer in der Schweiz ein optimistisches Zeichen setzen, teilt die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) mit. Die VGB verlangt zudem mit Nachdruck, dass auch den Rentnerinnen und Rentnern des Bundes seit Jahren erstmals wieder zumindest teilweise die Teuerung ausgeglichen wird. (ots/mc/gh)

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