Nike wird mehr Schuhe und Klamotten los

«Fast jede Marke, jede Produktgattung und jede Region hat zugelegt», sagte Konzernchef Mark Parker am Dienstag in Beaverton (US-Bundesstaat Oregon). Vor allem die Menschen in Nordamerika und in den Schwellenländern griffen zu Nike-Produkten. Dagegen hielten sich die Westeuropäer und vor allem die Japaner zurück. Obgleich der Adidas- und Puma-Rivale mit seinem Abschneiden die Erwartungen der Börsianer übertroffen hatte, fiel der Kurs um 5 Prozent. Beobachter schoben dies auf die Enttäuschung über die eingegangenen Bestellungen für Dezember bis April. Diese stiegen um 11 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem noch höheren Zuwachs gerechnet.


Adidas in Nikes Nacken
Für Nike ist Wachstum enorm wichtig. Adidas hat sich zum Ziel gesetzt, den US-Rivalen zu überholen. Der Adidas-Umsatz soll bis 2015 um 45 bis 50 Prozent auf 17 Milliarden Euro steigen. Das will Firmenchef Herbert Hainer nicht zuletzt durch zahlreiche neue Filialen erreichen, insbesondere in den boomenden Schwellenländern. Auch Nike wächst in den Schwellenländern mit China an der Spitze rasant. Parallel versuchen die Amerikaner, auf dem wichtigen europäischen Fussball-Markt Fuss zu fassen. Nike hatte vor gut zwei Jahren den schwächelnden britischen Sportartikel-Hersteller Umbro gekauft und damit sein Standbein in der alten Welt gestärkt. (awp/mc/ps/34)

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