Ölpreise sinken deutlich – Sorgen um mögliche US-Rezession belasten

Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,92 Dollar auf 87,53 Dollar.


Sorgen der Anleger halten an
Trotz der sehr deutlichen Zinssenkung durch die Federal Reserve (Fed) am Vortag hielten die Sorgen der Anleger an, dass es in den USA zu einer Rezession kommen könnte, sagten Händler. Da eine solche Entwicklung auch die Nachfrage nach Öl drücken würde, belasteten diese Befürchtungen den Markt. «Das volle Vertrauen ist immer noch nicht zurück», sagte Petromatrix-Analyst Olivier Jakob.


Hoffen auf weitere Zinssenkung
Zwar habe die Senkung des Leitzinssatzes um 0,75 Prozentpunkte auf 3,50 Prozent geholfen, die Ängste an den globalen Märkten um eine bevorstehende US-Rezession zu lindern. Allerdings hofften die Marktteilnehmer bereits auf eine weitere Zinssenkung der Fed auf der regulären Sitzung des Offenmarktausschusses in der kommenden Woche.


OPEC-Rohölpreis deutlich gesunken
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist am Dienstag unterdessen deutlich gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten der 13 Mitgliedsländer im Durchschnitt 83,84 Dollar und damit 1,37 Dollar weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

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